Display Technologies: Rahmenleinwände und Maskierung für Deutschland und Österreich

Display Technologies ist eine britische Marke für Projektionsleinwände, die den Rest des Bildwegs gleich mitdenkt: Maskierung, Spiegelsysteme, Projektorgehäuse und Belüftung. Prime Theaters ist Exklusivdistributor für Deutschland und Österreich und beliefert Heimkinobauer, Integratoren und Fachhändler.

Warum die Leinwand über das Bild entscheidet

In der Projektplanung bekommt der Projektor die Aufmerksamkeit und die Leinwand das Restbudget. Das ist die falsche Reihenfolge. Das Tuch bestimmt, wie viel Licht zurückkommt, wie gleichmäßig es über die Fläche verteilt ist, wie stark Streulicht aus dem Raum das Schwarz aufhellt, und ob Ton durch die Fläche hindurch kann oder nicht. Ein sehr guter Projektor auf einem mittelmäßigen Tuch liefert ein mittelmäßiges Bild.

Der zweite unterschätzte Punkt ist das Format. Kinofilme kommen in unterschiedlichen Seitenverhältnissen, und ein festes 16:9-Bild bedeutet, dass bei jedem Breitbildfilm graue Balken auf der Fläche stehen bleiben. Grau, nicht schwarz, denn eine unbeleuchtete Tuchfläche bleibt sichtbar. Eine Maskierung fährt schwarzen Samt über diesen Bereich, und das Bild gewinnt subjektiv mehr Kontrast als durch die meisten Upgrades an der Elektronik.

Genau an dieser Stelle setzt Display Technologies an: Die Marke behandelt Leinwand, Maskierung und Projektoreinbau als eine zusammenhängende Aufgabe statt als drei Einzelprodukte von drei Lieferanten.

Die Produktlinien

Die Leinwände werden auf Maß gefertigt, die Formate richten sich nach dem Raum und nicht nach einer Zollstaffel aus dem Katalog. Ergänzend gibt es die Komponenten, die im Kinoraum um den Projektor herum gebraucht werden.

  • Rahmenleinwände: Frontier mit Samtrahmen, Contempo mit schmalem Bezel, Outline als reduzierte Festinstallation
  • Maskierung: die Dynamic-Reihe mit motorisierten Masken, zweiseitig links und rechts, zweiseitig oben und unten oder vierseitig
  • ArtMask: ein einfahrbares großformatiges Bildmotiv, das die Tuchfläche im Ruhezustand verdeckt und schützt
  • Spiegelsysteme: Umlenkspiegel für Decke und Seitenwand, auch motorisch absenkbar, wenn der Projektor nicht in der Bildachse stehen kann
  • Projektorumfeld: Deckenhalterungen, schallgedämmte Hushboxen, Inline-Lüfter mit Steuerung und Durchbrüche für Projektion aus dem Nebenraum

Die Spiegel- und Hushbox-Komponenten sind der Teil, den man erst zu schätzen weiß, wenn ein Projekt sie braucht. Wenn der Bauherr den Projektor nicht im Kinoraum sehen oder hören will, gibt es genau drei Wege: in den Nebenraum mit Durchbruch, in ein gedämmtes Gehäuse, oder über einen Umlenkspiegel aus einer Position, die baulich möglich ist. Alle drei kommen aus einer Hand.

Typische Projekte

Am häufigsten ist das dedizierte Heimkino mit fester Bildbreite und motorisierter Maskierung. Der Bauherr sieht einen sauberen schwarzen Rahmen um jedes Format, und das ist der Effekt, der im Vorführtermin regelmäßig für die Entscheidung sorgt.

Der zweite Fall ist das Wohnraumkino, in dem die Leinwand nicht dauerhaft sichtbar sein soll. Hier kommt entweder eine ArtMask-Lösung zum Einsatz oder eine Kombination aus Leinwand und verdeckter Projektorposition. Beides sind Projekte, in denen die Gestaltung mindestens so schwer wiegt wie die Technik, und der Fachbetrieb wird an der optischen Integration gemessen.

Der dritte Fall ist die Sanierung: Ein bestehendes Kino bekommt einen neuen Projektor, und die vorhandene Leinwand ist plötzlich der Flaschenhals, weil Gain, Bildbreite oder Formatlage nicht mehr passen. In diesen Projekten ersetzen wir gezielt das Tuch statt der ganzen Anlage.

Was vor der Planung geklärt sein sollte

Die erste Entscheidung ist die Formatlage. Soll die Bildbreite konstant bleiben und die Höhe wechseln, oder umgekehrt? Davon hängt ab, welche Maskierungsvariante überhaupt sinnvoll ist, und die Antwort bestimmt die Rahmenmaße. Wer das nach dem Trockenbau entscheidet, hat die Wahl bereits verloren.

Zweitens die Frage, ob die Lautsprecher hinter das Tuch sollen. Wenn ja, muss die Tuchoberfläche akustisch transparent sein, und das kostet Licht und stellt zusätzliche Anforderungen an den Abstand zwischen Lautsprecher und Tuch. Wenn nein, gewinnt das Bild, und die Frontkanäle brauchen einen Platz neben oder unter der Fläche. Diese Entscheidung fällt vor der Rohbauplanung, nicht danach.

Drittens die Montagesituation: Wandaufbau, Traglast, Zugänglichkeit für die Motoren der Maskierung und die Stromversorgung an der Leinwandposition. Und viertens der Blick auf das Umgebungslicht. Ein hoher Gain gleicht keinen hellen Raum aus, er verengt nur den Blickwinkel und macht die Ausleuchtung ungleichmäßiger. Wo Restlicht bleibt, gehört die Diskussion zur Raumgestaltung, nicht zur Tuchauswahl.

Was wir als Exklusivdistributor dazu liefern

Weil alles auf Maß gefertigt wird, ist die Bestellung kein Griff in eine Artikelliste. Wir gehen die Maße mit Ihnen durch, prüfen Formatlage und Maskierungsvariante gegen die Raumgeometrie und stimmen die Tuchauswahl auf den Projektor und die geplante Bildbreite ab, statt eine Empfehlung aus dem Katalog zu wiederholen.

Als Exklusivdistributor für Deutschland und Österreich sind wir Ihr Ansprechpartner für Angebot, Lieferzeit und Sonderabmessungen, und bei Fragen zur Konstruktion holen wir den Hersteller dazu. Preislisten und Projektkonditionen liegen für Fachbetriebe im Händlerbereich bereit.

Häufige Fragen

Welche Produkte von Display Technologies vertreibt Prime Theaters?

Wir vertreiben als Exklusivdistributor für Deutschland und Österreich das Programm von Display Technologies: Rahmenleinwände, motorisierte Maskierungssysteme, ArtMask-Lösungen, Umlenkspiegel und Spiegelabsenkungen sowie Deckenhalterungen, Hushboxen, Belüftungskomponenten und Projektionsdurchbrüche.

Wer kann bei Prime Theaters Display Technologies beziehen?

Wir liefern ausschließlich an Gewerbe: Heimkinobauer, Systemintegratoren, Elektrofachbetriebe und Fachhändler. Endkunden vermitteln wir an einen autorisierten Reseller in ihrer Region. Wenn Sie als Betrieb neu bei uns einsteigen möchten, genügt eine kurze Nachricht über das Kontaktformular.

Gibt es die Leinwände in Sondermaßen?

Ja, die Leinwände werden auf Maß gefertigt. Nennen Sie uns Bildbreite, gewünschte Formatlage, die Maskierungsvariante und die Einbausituation, dann klären wir die Machbarkeit und legen die Rahmenmaße mit Ihnen fest, bevor der Trockenbau steht.

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